Mit Getreidebratlingen ist das so eine Sache. Sie waren eigentlich nie so „so mein Ding“. Ganz früher - als Jugendliche - waren sie mir „zu öko“. Dann irgendwann „zu fad“ und auf einmal waren sie komplett von meinem Koch- Radar verschwunden. Zu viel anderes, was es zu kochen wert war.
Wenn Ihr ebenso denkt wie ich: "hui, mit Grünkern habe ich ja noch nieeeee gekocht..." dann ist das jetzt Euer Moment!
Denn mir ging es ähnlich. Bis wir mal wieder in der Jagstmühle waren. Die Jagstmühle, im malerischen Jagsttal gelegen, gehört seit einigen Jahren zu unseren beliebtesten Tango Hotels in unserem Reiseangebot. Genussvoll tanzen & reisen, so mein Credo.
Egal ob Frühling, Sommer oder Herbst: hier fühlen wir uns wohl, denn hier werden wir bestens versorgt. Kulinarisch immer ein Erlebnis. Dazu eine intakte Natur rund herum. Ein Schatz, ein Kleinod. Nicht umsonst liegt die Jagstmühle in der "Geniesserregion Hohenlohe". Der Name hält, was er verspricht. Hier verführen eigentlich Limpurger Weideochse & Schwäbisch Hallisches Schwein dazu, auch mal mehr Fleisch als üblich in der Woche zu essen. Und wenn hier, in einem der angesagtesten Restaurants & Slow Food Betriebe der Region auf der Speisekarte Grünkernküchle zu finden sind, dann muss was dran sein am Grünkern. Oder etwa nicht?
Manchmal ist es ja nicht so einfach, Rezepte von Küchenchefs guter Restaurants zu erhalten.
In diesem Fall war es ausnahmsweise easy. Ich musste mich gar nicht anstrengen. Das Rezept lag für Hotelgäste an der Bar und landete natürlich umgehend in meiner Tasche und auf meiner „to cook“ Liste. Dann lag es noch ein wenig in der Pole position und wurde jetzt endlich nachgekocht. Ein Dank an den Küchenchef für diese wunderbare Inspiration. Knusprig & Nussig, Gesund & Leicht.


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